Auf den Rennen

Langstreckenrennen führen über Distanzen von 400 bis 1800 km und sind unbestritten die Königsdisziplin bei den Schlittenhunderennen. Die berühmtesten Langstreckenrennen der Welt finden in Alaska und Kanada statt. Aber auch in Skandinavien haben sich ‚Long-Distance-Rennen’ mittlerweile fest etabliert und einige der besten Hundeschlittenfahrer der Welt (z.B. der 2-malige Iditatarodgewinner Robert Sörlie) kommen sogar aus Norwegen. Durch ihre Erfolge haben sie dazu beigetragen, dass die Langstreckenrennen sich dort zunehmender Popularität erfreuen. Mittlerweile berichten Radio und Fernsehen von den wichtigsten Rennen, dem Femundlopet in Röros und dem Finnmarkslopet in Alta. Das Femundlopet soll sogar das (von der Teilnehmerzahl her) größte Schlittenhunderennen der Welt sein, dort gehen bis zu 150 abenteuerlustige Frauen und Männer mit ihren Gespannen an den Start.

Heike beim Start

Bei den Langstreckenrennen ist neben der Schnelligkeit und Ausdauer der Hunde auch die Erfahrung, die körperliche Verfassung und die mentale Stärke der Fahrer ausschlaggebend. Während des Rennens ist jeder Teilnehmer auf sich alleine gestellt und den Elementen und Widrigkeiten der polaren Wildnis Norweges ausgesetzt. Die Pflichtausrüstung jedes Fahrers ist so zusammengestellt, dass Mensch und Hunde mindestens 24 Stunden in den Bergen überleben können. Bei den Rennen wird Tag und Nacht gefahren, wobei alle Teams sogenannte Checkpoints ansteuern, in denen Pflichtpausen eingelegt werden müssen.

Hier wird der Musher von seinem ‚Handler’ (Helfer) erwartet, der die Checkpoints mit einem Begleitfahrzeug ansteuert. Der Handler darf sich allerdings nur um die Verpflegung und die seelische und moralische Unterstützung des Mushers kümmern. Beim Füttern und Pflegen der Hunde darf der Musher keine Hilfe von aussen annehmen.

Am Checkpoint

Nach dem Füttern werden die Hunde in warme Decken gehüllt und ruhen sich einige Stunden auf einer dicken Strohunterlage aus, bevor es weiter auf die nächste 70–140 km lange Etappe geht.

Auf diese Art und Weise legen die Besten des 1044 km langen Finnmarkslaufes die gesamte Strecke in gut 6 Tagen zurück. Als reine Laufzeit benötigte der Sieger 2008 nur 90 Stunden (3,75 Tage).

Die Faszination der Langstreckenrennenhat uns seit Heikes erstem Start beim Femundlopet 2006 nicht mehr losgelassen. Mit großer Vorfreude bereiteten wir im Herbst 2008 zum ersten Mal unser eigenes Schlittenhundeteam auf die Saisonhöhepunkte, das Femundlopet und das Amundsenrace vor.

Sie können die Rennen über das Internet ‚live’ verfolgen. Dort wird zeitnah über das Renngeschehen berichtet und die Laufzeiten zwischen den Checkpoints veröffentlicht.

Nach den Rennen finden Sie an dieser Stelle Berichte von uns oder über uns. Bis dahin können Sie auf der Seite Presse nachlesen, was bisher über uns geschrieben wurde.

Hier finden Sie die Links zu den Rennen:

» www.femundlopet.no

» www.amundsenrace.com

» www.finnmarkslopet.no

Hier finden Sie einen interessanten TV-Bericht über den Finnmarkslauf
(leider nur auf norwegisch):

» www1.nrk.no/nett-tv/klipp/317089

Unsere Erfolge:
Amundsenrace 2011, 400 km mit 12 Hunden: . Platz für Michi + schwedischer Vizemeister + Best-Dog-Car Preis
Femundlopet 2011, 600 km mit 12 Hunden "Weltmeisterschaft": 37. Platz für Heike
Finnmarkslopet 2010, 500 km mit 8 Hunden: 9. Platz für Heike
Amundsenrace 2009, 400 km mit 12 Hunden: 13. Platz für Heike
Femundlopet 2009, 400 km mit 8 Hunden: 4. Platz für Michi